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Start Turnierberichte Verband 1. Qualifikation zur TTVR-Rangliste 2008

1. Qualifikation zur TTVR-Rangliste 2008

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Spielerisch gute Leistungen zeigten am 25. Mai in Asbach die beiden B-Schüler Joel Mähringer und Nico Ballbach. Im Wettkampf um die begehrten Starterplätze zur zweiten Qualifikation, wo sich wiederum die Besten für die TTVR-Endrangliste im Spätsommer qualifizieren können, schieden beide Dichtelbacher Nachwuchshoffnungen in ihrer jeweiligen Qualigruppe aus. Die ersten vier dieser vier Achtergruppen sicherten sich den direkten Startplatz für das am 8. Juni stattfindende, kommende Turnier. Zusätzlich wurde im Anschluss an die Spiele unter den besten Fünftplatzierten der letzte freie Startplatz ausgespielt.

Joel erwischte einen guten Auftakt und konnte seine erste Partie relativ mühelos mit 3:1 für sich entscheiden. Er zeigte dabei eine sehr gute Leistung im Angriff- und Konterspiel. Im Laufe des Turniers musste er zweimal gegen Materialspieler antreten, womit er an diesem Tag jedoch überhaupt nicht zurecht kam. Folglich waren diese beiden Spiele recht schnell mit 0:3 verloren. Außerdem wies er an machen Stellen auch einige Konzentrations- und teilweise auch Motivationsschwächen auf, wodurch er ein gewonnen geglaubtes Spiel, in dem er schon 2:0 führte und wie der sichere Sieger aussah, noch mit 2:3 verlor. In der darauf folgenden Partie führte er abermals 2:0 und ließ den Gegner erneut auf 2:2 aufschließen. Nach 3:6-Rückstand im letzten Satz und genutzter Auszeit kam Joel aber über den Kampf wieder zurück ins Spiel und konnte dieses knapp für sich entscheiden. Letztlich belegte er in seiner Gruppe den siebten Platz mit einer Bilanz von 2:5 Spielen und 9:18 Sätzen. Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass Joel einige gute Ansätze und auch Spiele geboten hat, aber auch noch Luft nach oben hat. Das Spiel gegen (lange) Noppen und das Aufrechterhalten der Konzentration bis zum letzten Punkt sollten im Training noch verbessert werden.

Auch Nico startete mit einem soliden 3:1-Sieg in das Turnier. Anschließend folgte eine 1:3-Niederlage gegen Tim Schmallenbach von der SG Westerwald, die allerdings eher überflüssig erschien, hatte doch Nico nach gewonnenem ersten Satz im zweiten beim 10:6 erneut vier Satzbälle. Er konnte jedoch keinen einzigen nutzen und keine 2:0-Vorentscheidung herbeiführen - eine ärgerliche Sache, wenn man auf das Ende sieht. Die folgenden beiden Partien aber gingen zunächst beide mit 3:1 an den Dichtelbacher, was ihm eine aussichtsreiche 3:1-Zwischenbilanz bescherte. Sogar den späteren Gruppenzweiten und mindestens um einen Kopf größeren David Partenheimer vom TuS Waldböckelheim konnte Nico dabei bezwingen und zeigte hervorragende Ballwechsel. Nun standen noch drei weitere stark einzuschätzende Gegner auf dem Programm. Gegen den späteren Gruppensieger Otto Herrmann vom TTSG 76 Wittlich, der durch sein äußerst sicheres Abwehrspiel gepaart mit immer wieder überraschenden Vorhandtopspins überzeugte, schlug sich Nico sehr gut. Den ersten Satz konnte er noch gewinnen, verlor dann aber doch in relativ knappen Sätzen mit 1:3. Es war Nicos bestes Spiel an diesem Tag, in dem er überlegt und geduldig gegen die Noppenabwehr spielte. In den letzten beiden Spielen gewann Nico dann nur noch einen Satz, wobei er gegen Chen Delong, Sohn des ehemaligen Bundesliga-Spitzenspielers Chen Zhibin, glatt mit 0:3 unterlag. Am Ende stand für Nico eine 3:4-Bilanz zubuche mit einer Satzbilanz von 12:15. Mit der gleichen Spielbilanz und einer Satzbilanz von 11:14 landete Tim Schmallenbach auf Platz fünf einen Platz vor Nico. Lediglich der direkte Vergleich ließ Tim als Sieger dieses Platzduells hervorgehen. Tim konnte sich darauf als bester Fünftplatzierter den letzten Startplatz für die 2. Verbandsranglistenqualifikation sichern. Nico fehlte also lediglich ein läppischer Satz zum Weiterkommen - das ist sehr ärgerlich und zeigt einmal mehr, dass es vor allem bei Ranglistenturnieren auf jeden Satz ankommt und man bis zum Schluss kämpfen muss.

Auch wenn die beiden jungen Aktiven des TuS dieses Mal nicht ganz so erfolgreich spielten wie sonst oder wie vielleicht erhofft, so muss man das Ergebnis dahingehend relativieren, dass beide Spieler ja zum ersten Mal im B-Schüler-Wettbewerb angetreten sind und nun auch gegen bis zu eineinhalb Jahre ältere Spieler antreten müssen. Im kommenden Jahr werden sich die Kräfteverhältnisse wieder ein wenig geändert haben, da dann bei den B-Schülern der Jahrgang 97 mit den jüngeren 98ern zusammen spielen wird. Also Jungs: Nicht den Kopf in den Sand stecken - nächstes Jahr werden die Karten neu gemischt!

--> Die Ergebnisse aller Konkurrenzen (C-SchülerInnen bis Mädchen/Jungen)
(B-Schüler auf Seite 4)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. Februar 2009 um 15:25 Uhr  

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